Terek Media

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Terek-Media entwickelt und produziert Reportagen, Berichte und Dokumentationen aus dem Ausland für Fernsehen, Radio und Internet.


ARTE-YOUROPE: Kroatien: Braco, der Wunderheiler

Wer Braco in die Augen sieht, erlebt wahre Wunder. Davon sind seine Anhänger überzeugt. Der Kroate hat den „gebenden“ Blick – und sich so ein spirituelles Imperium aufgebaut. Tausende Menschen kommen mittlerweile zu Bracos Auftritten, um die heilbringende Wirkung seines Blicks zu erfahren.

Gesendet am Sa, 29. Jun 2013, 14:00 auf ARTE YOUROPE

Ein Magazin-Beitrag von Katrin Molnár zum Thema: Esoterisches Europa – 29. Juni 2013

Nation, Religion, Gesellschaft – sie geben den Menschen Europas Halt und bilden den Rahmen ihres Lebens. Normalerweise ist das so! Doch in vielen Ländern bröckelt inzwischen das Vertrauen der Bürger in die klassischen Sinnstifter – sie suchen ihr Glück immer häufiger in esoterischen Heilsversprechen. Eine aktuelle Umfrage in Deutschland brachte Erstaunliches zutage – nahezu jeder Zweite glaubt hier an Wunder, fast jeder Dritte an die Kräfte von Geistheilern. In Österreich ist der Beruf des Schamanen heute sogar staatlich anerkannt. Bei so viel Zuspruch darf natürlich auch der passende Fitnesstrend nicht fehlen – “deep work” will die unterschiedlichen Energien der fünf Elemente vermitteln: Erde, Holz, Feuer, Metall und Wasser.

„Yourope“ schaut sich die jüngsten Esoterik-Trends in Europa an – und was der Glaube daran alles bewirken kann.

Ausstrahlung: Sa, 29. Juni um 14:00 Uhr

Wiederholung: Di, 02.07. um 7:15 Uhr

FERNSEHEN. Auf 3sat – die Dokumentationsreihe zur Seidenstrasse vom SRF mit Teil 2 über Georgien

Stringer: Ralph Hälbig

Seidenstraße, Teil 2 (Georgien) 2. Januar 2013, 20.55 Uhr

Wiederholung: 6. Januar 2013, 16.30 Uhr

Von Venedig nach Xi’an mit Peter Gysling: Von trinkfreudigen Bauern, felsenfesten Glaubensbrüdern, vergessenen Flüchtlingen und menschenfreundlichen Milliardären.

Auf Marco Polos Spuren reist der Kaukasus- und Zentralasienexperte Peter Gysling von Venedig bis nach Xi’an in China und vermittelt so auf ganz persönliche Weise den Charme und den Mythos des Reisens auf den historischen Handelswegen.

Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein großes Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße, von Venedig nach Xi’an.

Die zweite Etappe der siebenteiligen Reihe „Seidenstraße“ führt durch Georgien – von Batumi über Tiflis nach Lagodekhi. Batumi, die Ferienmetropole am Schwarzen Meer, wird rigoros ausgebaut. Die neuen Casinos und Fünfsterne-Hotels wirken wie ein potemkinsches Dorf. In der wilden Bergwelt der Region Adscharien entdeckt Peter Gysling ein ganz anderes Georgien. Die Menschen dort leben von einer bescheidenen Landwirtschaft und wirken besonders engagiert und selbstbewusst. Im monumentalen Felskloster Vardzia betet Vater Lazare für Gott, für sein Land und für sein Volk. Der steilen Felswand wurden vor 800 Jahren Tunnel und Terrassen für bis zu 50.000 Menschen abgetrotzt, die Höhlenräume sind auf sieben Stockwerken labyrinthartig miteinander verbunden. Der 56-jährige Bidsina Iwanischwili hat in Russland mit Computern, Telefongeräten und einer Kreditbank ein Vermögen verdient.

Seit seiner Rückkehr nach Georgien versteht sich Iwanischwili als Menschenfreund. Er hat zahlreiche Staatsaufgaben finanziert und seinen Heimatbezirk Satschkere mit Geldsegen beglückt. Der öffentlichkeitsscheue Milliardär führt Peter Gysling durch seinen Tifliser Glaspalast, der eine schöne Kulisse für einen James-Bond-Film geben würde. Mit seinem Parteienbündnis hat Iwanischwili jüngst die Parlamentswahlen gewonnen. Sein Ziel: Hunderttausende von Arbeitsplätzen schaffen und Georgien von der Armut befreien.

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Alle 7 Teile der Dokumentation zur Seidenstraße auf der Internetseite von 3sat

 

RÜCKBLICK: Aserbaidschan: Bauboom in Baku

MDR FERNSEHEN Sonntag, 05.08.12 | 16:05 – 16:30 (25 Min.) – Wdh.

Eine Reportage von Ralph Hälbig und Katrin Molnár
Magazin / Reportage· MDR 2011

Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren gibt es einen beispiellosen Bauboom, dank der Petrodollar. Doch dieser fordert seinen Tribut. Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet mehr und mehr. Die Bewohner werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft. Und noch ein weiteres Problem dämpft den Aufschwung: die Tuberkulose. Eigentlich hatte die Krankheit längst ihren Schrecken verloren, doch jetzt ist sie wieder auf dem Vormarsch. Weiterlesen →